Fåfängan Café

Auf dem Hügel Klockstapelsbacken liegt Fåfängans Café - eine eher einfache Lokalität mit umso berauschenderem Blick über Stockholm und den Hafen. Der Pavillion ist festlich eingedeckt und Feierlichkeiten vorbehalten. An manchen Tagen wird auch Livemusik gespielt, z.B. Jazz und Blues.

Auf diesem Berg wurde in den 1650er Jahren eine Verteidigungsanlage errichtet. Es gibt Überreste einer Straße für den Kanonentransport, die von russischen Kriegsgefangenen 1710 gebaut wurde.

 

Das Wort "fåfänga" benutzte man in Schweden zur Bezeichnung eines unfruchtbaren Bodens, für den der Versuch einer Kultivierung sinnlos ist. In Stockholm bekam das Wort eine spezielle Bedeutung, es bezeichnet einen "Pavillon auf einem Berg mit einem weiten Blick, wo der Eigentümer manchmal mit seinen Freunden zu Parties zusammenkommt". Es gibt verschiedene Beispiele in Stockholm: Sabbatsberg, Skinnarviksberget und den Skansen in Djurgarden.

 

Der Grosshändler Fredrik Lundin machte den Platz bekannt. In den 1770ern ließ er den Pavillon auf dem Gipfel bauen. Der einzelne Berg (naja, mit 20m eher ein Hügel) heißt heute Fåfängan, wurde aber bis 1965 Danviksberget genannt.

 Im 18. Jahrhundert war Fåfängan eine Sommerresidenz.

Nach wechselnden Eigentümern übernahm 1918 die Stadt Fåfängan. Der Pavillon brannte Anfang 1990 ab, wurde aber wieder aufgebaut. Fåfängans Lindenarkade ist ein charakteristischer Teil der Silhouette Stockholms.

 
Unmittelbar neben der Auffahrt zum Klockstapelsbacken befindet sich auch die sehenswerte Klappbrücke Danviksbro.
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